Doppelgulden 1849 Maximilian II König von Bayern, Jäger 83, Altdeutschland Bayern

Die Fakten zum Doppelgulden im Überblick:

Gewicht : 21,21 g
Durchmesser: 36 mm
Dicke: 2,6 mm
Material: 900er Silber
Gesamtauflage: ?
Prägejahre: 1848 – 1856
Ø Preis über alle Erhaltungsklassen: ca. 90 €

Ab 1845 gaben die unterzeichnenden Staaten des Münchner Münzvertrages 2-Gulden- Stücke („ZWEY GULDEN“), mit einem Feingewicht von 19,090 g aus, um eine dem preußischen Thaler gleichwertige Münze bieten zu können. Ein Doppelgulden entsprach außerdem 120 Kreuzern.

Doppelgulden

Doppelgulden 1849 Maximilian II König von Bayern

Der Avers des Doppelgulden (hier links dargestellt) zeigt den Bayernkönig: Maximilian II. mit Blickrichtung nach rechts. Die Umschrift der Avers Seite lautet: „MAXIMILIAN II KOENIG V. BAYERN„. Unterhalb der Büste des Königs befindet sich das Münzmeisterzeichen: „C. VOIGT“. (Carl Friedrich Voigt 1800 – 1874, Leitender Graveur und Medailleur an der königlich-bayerischen Münzprägestätte). Der Aversrand ist umgeben von kleinen Perlen. Die Erhaltung der Aversseite kann als „vorzüglich (vz)“ eingestuft werden, da das Münzbild dieser Seite nur minimalste Abnutzungsspuren
aufweist.

Der Revers des Doppelgulden (hier links dargestellt) ist gekennzeichnet durch einen – von zwei gekrönten, den Kopf voneinander abgewandten Löwen gehaltenen – bayerischen Wappenschild. Das Ereignis ist sehr aufwendiger und detailliert dargestellt und wird getragen auf einem zweistufigen Sockel, welcher auf einem Blattornament gefußt ist. Darüber befindet sich die Angabe des Nominal: „ZWEY GULDEN“. Die Prägung der Jahreszahl: „1849“ befindet sich im unteren Reversbereich. Die Gestaltung des Nominalwertes und der Jahreszahl, waren bei allen Doppelgulden des süddeutschen Münzvereines identisch, die Wappen und die Wappentiere varianten, je nach Mitgliedsland. Die Erhaltung der Reversseite kann als „vorzüglich (vz+)“ eingestuft werden, da das Münzbild dieser Seite keine Abnutzungsspuren aufweist.

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